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Interview mit Esther Henseleit

Publiziert am
4 Juli 2022
Kategorie

Nach viel zu langer Pause machte im Juni endlich auch die Ladies European Tour mal wieder Halt in Deutschland und so kam die 23-jährige Weltenbummlerin aus Niedersachsen endlich dazu, ihren blitzsauberen Schwung den Fans in der Heimat zu zeigen.

Du bist mittlerweile seit mehr als drei Jahren Profi und trotzdem ist das Amundi German Masters dein erster Turnierauftritt in Deutschland als Profi? Unglaublich!
Ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass es so lange dauert. [lacht] Es dürfte klar sein, woran es gelegen hat. Aber jetzt bin ich richtig froh darüber, dass wir zum ersten Mal seit 2016 wieder ein LET-Event hier in Deutschland haben.

Ist die Profi-Premiere zu Hause etwas ganz Besonderes für dich?
Na klar, es ist toll, dass es endlich geklappt hat. Es ist schön, viele bekannte Gesichter auf der Anlage zu sehen. Meine Eltern und meine Schwester werden ebenfalls hier sein und das Ganze für mich zu einer familiären Sache machen. Es freut mich auch sehr, dass nun auch deutsche Jugendliche die Möglichkeit haben, uns live spielen zu sehen. Das ist ein guter, schöner Schritt in die richtige Richtung für das Damengolf hierzulande.

Du hast zum Saisonauftakt bereits zum zweiten Mal in deiner Karriere die Magical Kenya Ladies Open gewonnen. Warum ist gerade Kenia ganz offensichtlich ein gutes Pflaster für dich?
2022 war bisher ein gemischtes Jahr. Ich habe einige gute Turniere gespielt, aber auch ein paar Runden gehabt, mit denen ich nicht zufrieden war. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit meinem Spiel und merke, dass es in die richtige Richtung geht, denn ich habe das Gefühl, mich in allen Bereichen technisch sehr verbessert zu haben. Nun muss lediglich noch alles im Laufe einer Turnierwoche zusammenkommen. [lacht]

Du hast bereits angekündigt, nach den Amundi German Masters in der Heimat Urlaub zu machen und dann in die Major-Saison in Europa zu starten. Die Women's British Open finden dieses Jahr in Muirfield statt. Mit welchen Gefühlen blickt man solch einem Turnier auf heiligem Boden entgegen?
Auf die Open freue ich mich extrem, denn Links-Golf ist immer etwas Besonderes. Ich bin mir sicher, dass der Platz extrem schwer zu spielen sein wird, und warten wir mal ab, was das Wetter für uns bereithält. Den Platz in Muirfield kenne ich bisher nur aus dem Fernsehen, ich war allerdings schon öfter in der Gegend und habe auf Anlagen in der Nachbarschaft wie zum Beispiel dem Renaissance Club gespielt, der schon toll war. Ich bin mir aber sicher, dass Muirfield noch mal ein anderes Level sein wird.

Klicke hier, um das vollständige Interview zu lesen.

Foto: Frank Foehlinger. 

Publiziert am
4 Juli 2022
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